Ab 2027 gelten erhebliche Beschränkungen für HFKW-Kältemittel. Dadurch steigt der Handlungsdruck bei bestehenden Anlagen.
Fordern Sie eine kostenlose technische Bewertung an, um regulatorische Risiken, Einschränkungen bei Kältemitteln und zukunftssichere Alternativen für Ihre Kühlanwendung zu ermitteln.
Beantworten Sie drei kurze Fragen, um eine erste Einschätzung zum Vorbereitungsstand Ihres Unternehmens zu erhalten.
Dieser Schnellcheck liefert eine erste Einschätzung und ist keine Konformitätsfeststellung. Eine technische Prüfung sollte Ihre Geräte, das Kältemittel, die Anwendung und Ihre Investitionspläne berücksichtigen.
Kommende Meilensteine, die Ihre nächste Investition in Kühltechnik beeinflussen.
Planen Sie voraus, statt nur auf Veränderungen zu reagieren.
Importeure von Kälteanlagen mit HFKW mussten sich im F-Gas-Portal der EU registrieren.
SMC verfügt über eine Quotengenehmigung im Rahmen des EU-Quotensystems.
Das Inverkehrbringen von Geräten mit Kältemitteln mit einem GWP von 2.500 oder höher wurde verboten.
SMC Geräte verwenden Kältemittel unterhalb dieses Grenzwerts.
Die Wartung von Geräten mit ungebrauchten Kältemitteln mit GWP ≥ 2.500 ist verboten. Bis 2030 dürfen nur zurückgewonnene oder recycelte Kältemittel verwendet werden.
Hinweis
Ausnahmeregelung für bestimmte Geräte zur Unterstützung der Halbleiterfertigung
bis 2030 (gilt
nicht für ChemRRV)).
Weitere Grenzwerte für fluorierte Gase in Geräten bis 12 kW fördern natürliche Kältemittel wie CO₂.
Kontaktieren Sie einen unserer lokalen Experten. Wir unterstützen Sie mit unserer Erfahrung und einem breiten Lösungsportfolio.
Anwendung prüfenNeben der F-Gas-Verordnung prüft die Europäische Union eine künftige Beschränkung von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), die aufgrund ihrer Beständigkeit in der Umwelt häufig als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet werden.
Viele synthetische Kältemittel der nächsten Generation erfüllen dank ihres niedrigen GWP derzeit die F-Gas-Verordnung, könnten jedoch von künftigen Vorschriften betroffen sein.
Aus diesem Grund setzen immer mehr Hersteller auf natürliche Kältemittel wie CO₂ (R744), die von diesen potenziellen Beschränkungen nicht betroffen sind und eine langfristig zukunftssichere Alternative bieten.
PFAS-basierte Kältemittel, die heute konform sind, könnten es morgen nicht mehr
sein.
Planen Sie Ihre nächste Investition entsprechend.
Die kommende F-Gas-Verordnung und mögliche PFAS-Beschränkungen machen die Wahl des Kältemittels zu einer strategischen Langzeitentscheidung.
| Kältemittel | GWP | PFAS-Status | Zukunftssicherheit | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| R744 | 1 | Nicht betroffen | Hoch | SMC Auswahl. Natürliches Kältemittel, PFAS-frei und nicht entzündlich. |
| R290 | 3 | Nicht betroffen | Hoch | Propan, hochentzündlich. Von SMC nicht eingesetzt. |
| R454C | 146 | Potenziell betroffen | Mittel | SMC Auswahl. GWP unter 150. |
| R134a | 1,430 | Potenziell betroffen | Niedrig | Eine der derzeit am häufigsten verwendeten Kältemittellösungen. Wird aktuell schrittweise aus dem Markt genommen. |
| R407C | 1,774 | Potenziell betroffen | Niedrig | Eine der derzeit am häufigsten verwendeten Kältemittellösungen. Wird aktuell schrittweise aus dem Markt genommen. |
| R410A | 2,088 | Potenziell betroffen | Niedrig | Eine der derzeit am häufigsten verwendeten Kältemittellösungen. Wird aktuell schrittweise aus dem Markt genommen. |
| R404A | 3,922 | Potenziell betroffen | Niedrig | Eine der derzeit am häufigsten verwendeten Kältemittellösungen. Wird aktuell schrittweise aus dem Markt genommen. |
Die GWP-Werte dienen dem Vergleich. Die Eignung eines Kältemittels hängt von der Anwendung, den Sicherheitsanforderungen und den geltenden Vorschriften ab.
CO₂ (R744) ist eine zukunftssichere Lösung mit einem GWP von 1, ohne PFAS, mit A1-Klassifizierung (nicht entzündlich) und geringem Risiko künftiger regulatorischer Beschränkungen.
Neben der Einhaltung künftiger europäischer Vorschriften reduziert es Unsicherheiten durch mögliche Beschränkungen synthetischer Kältemittel und bietet eine robuste Lösung für langfristige Investitionen.
SMC entwickelt kontinuierlich Kühltechnologien für heutige und künftige regulatorische Anforderungen. So schützen Kunden ihre Investitionen und sichern die Kontinuität ihrer Industrieprozesse.
Vermeiden Sie Investitionen in Kühlgeräte, die während ihrer erwarteten Lebensdauer
Beschränkungen unterliegen könnten.
Kontaktieren Sie uns und erhalten Sie eine unverbindliche Bewertung durch
unsere SMC Experten.
Klare Antworten auf die häufigsten Fragen von Herstellern zu Konformität und Fristen.
Ja, sie gilt nur in den EU-Mitgliedstaaten.
In der Schweiz sind die Bestimmungen der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung ( ChemRRV) zu beachten, die bestimmte Anforderungen an den Einsatz von Kältemitteln definiert.
Außerhalb der EU sind die jeweils regional geltenden Kältemittelvorschriften einzuhalten.
Die wichtigsten verwendeten fluorierten Gase, die der Verordnung unterliegen, sind nachstehend aufgeführt:
| Kältemittel | GWP-Wert |
|---|---|
| R134a | 1,430 |
| R407C | 1,774 |
| R410A | 2,088 |
| R404A | 3,922 |
Diese Produkte dürfen dann nicht in EU-Mitgliedstaaten oder in das Vereinigte Königreich eingeführt werden.
Für die Schweiz gilt: Geräte, die nicht der ChemRRV entsprechen, dürfen nicht in Verkehr gebracht werden.
Es gelten bestimmte Wartungsbeschränkungen. Ein SMC Experte kann Ihre Geräte und Ihren Zeitplan im Rahmen einer kostenlosen Anwendungsprüfung bewerten.
Da die Kältemittel R454C und R1234yf als leicht entzündlich eingestuft sind, können SMC Produkte mit diesen Kältemitteln ab einer Füllmenge von 100 g nicht per Luftfracht transportiert werden.
Da CO₂ nicht entzündlich ist, können SMC Produkte mit diesem Kältemittel bei einer Füllmenge unter 12 kg per Luftfracht transportiert werden.
Das verwendete Kältemittel ist im Produktkatalog, in den Außenansichtszeichnungen und auf dem Produktetikett angegeben.
Nach den derzeitigen Vorschriften sind Kühl- und Temperiergeräte für die Halbleiterfertigung mit F-Gasen ab GWP 150 und bis 12 kW Kühlleistung bis 2030 ausgenommen.
Ebenso sind Kühl- und Temperiergeräte für die Halbleiterfertigung mit F-Gasen ab GWP 750, über 12 kW Kühlleistung und Betriebstemperaturen unter −50 °C bis 2030 ausgenommen.
In der Schweiz wird die Ausnahmeregelung für Geräte, welche in der Halbleiterindustrie eingesetzt werden, nicht übernommen. Für konkrete Fälle setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten mit. Ein SMC Experte meldet sich, um Ihre Kühlanwendung und den regulatorischen Handlungsbedarf zu besprechen.
Moderne Kühl- und Temperiergeräte mit nachhaltigen Kältemitteln, präziser Regelung und Fernüberwachung für langfristige Konformität und Zuverlässigkeit.
SMC Kühl- und Temperiergeräte mit CO₂ (R744) bieten einen GWP nahe null und vermeiden schädliche FCKW. CO₂ ist ungiftig und nicht entzündlich und unterliegt keinen Einschränkungen bei der Luftfracht.
Kühl- und Temperiergerät ohne F-Gas (CO₂) für die Halbleiterindustrie. Präzise ausgelegt für kritische Fertigungsprozesse. Kühlleistung bis 10 kW.
Standard-Kühl- und Temperiergerät ohne F-Gas (CO₂). Kühlleistungen von 1,3 bis 11,5 kW für vielfältige Industrieanforderungen.
Innovative SMC Kühl- und Temperiergeräte mit R454C erfüllen kommende Umweltvorschriften und bieten gleichzeitig hohe Leistung.
Temperiergerät für Umlaufmedien in Standardausführung. Kühlleistung von 1,1 bis 20 kW.
Kühl- und Temperiergerät für kritische Prozesse in der Halbleiterfertigung. Kühlleistung bis 10 kW.
19-Zoll-Rackausführung. Einfache, platzsparende Installation und Bedienung ohne Ausbau. Kühlleistung bis 1,8 kW.
Zweikanal-Kühl- und Temperiergerät für Laser. Gleichzeitige Regelung von zwei Wärmequellen mit einem Gerät. Kühlleistung bis 20 kW.
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Manche Kunden fragen, warum ein Unternehmen mit Wurzeln in der Pneumatik auch Kühl- und Temperiergeräte anbietet. Die Antwort liegt in einem Grundsatz, der bis heute die Basis unseres Erfolgs bildet: Wir möchten Kunden bei der Lösung ihrer Herausforderungen unterstützen.
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Ein praxisnaher Blick darauf, wie die F-Gas-Verordnung die Kältemittelwahl für industrielle Kühl- und Temperiergeräte verändert und was Hersteller vor der nächsten Investition prüfen sollten.
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